Oberösterreich CUP

Reglement OÖ-Cup 2017

1.) Allgemein

Der Oberösterreich CUP, kurz OÖ-CUP, ist eine Serie von einzelnen Meisterschaftsläufen mit Jahreswertung im Auto Trial. Startberechtigt sind Serien- und seriennahe Geländefahrzeuge bis 3,5 t höchstzulässiges Gesamtgewicht, die serienmäßig zwei oder mehr Sitzplätze in der ersten Reihe und ein Lenkrad haben. Sperren und Extrem Reifen sind erlaubt. Verboten sind jedoch Traktorreifen, Schneeketten, Lenkbremsen jeder Art, zwei oder mehr lenkbare Achsen und zum Einsatz gebrachte Seilwinden.

Die Fahrzeuge werden genau vermessen und berechnet. Jedes Fahrzeug wird vom OÖ-Verband in eine Klasse eingeteilt (siehe Pkt., 9). Der „Handicap Faktor“ kurz HCF wird ermittelt um die Fehlerpunkte dividieren zu können. Angemeldete Fahrzeuge mit gültigem Pickerl (§57a, TÜV … inkl. zulässiger Überziehungszeit) erhalten einen Bonus von 10% auf den HCF. Damit soll die Chancengleichheit im Vergleich zu umgebauten und nicht mehr pickerltauglichen Fahrzeugen erhöht werden. Sollten diverse Teile die zu einer § 57 Überprüfung nötig sind, nachträglich entfernt oder verändert werden, so verfällt der Bonus. Startberechtigt sind Fahrzeuge ab HCF 1.

Nicht berücksichtigt für die Berechnung des HCF werden: Rammschutz, Reservereifen, Anhängekupplung, künstliche Verbreiterungen (z.B. Holzlatten, Metallgestänge etc. siehe Beispielfoto).

Bei abgerundeten oder abgeschrägten Ecken wird als Maßausgangspunkt die Hälfte der Schräglänge angenommen und von dort gemessen. Bei abgenommenen Stoßstangenecken wird ebenfalls nur die halbe Stoßstangentiefe für die Länge berücksichtigt. Umbauten nach einer Vermessung an der Karosserie (z.B.: Demontage der Stossstange, Abschneiden von Fahrzeugecken oder Kotflügel) bewirken eine Neuvermessung und Neuberechnung des HCF durch den Veranstalter. Dieser behält sich vor, Stichproben bei weiteren Veranstaltungen durchzuführen. Der Starter verpflichtet sich, Änderungen, die sich auf den HCF auswirken, bekannt zu geben. Wenn nicht, zieht dies eine Disqualifizierung für diesen Lauf nach sich.

Ab 2016 wird eine Plakette eingeführt worauf der Faktor vermerkt ist. Die Plakette ist am jeweiligen Fahrzeug auf der Windschutzscheibe links oben anzubringen.

Dies dient zur gegenseitigen Kontrolle und daraus kann im Bedarfsfall ein direkter Vergleich bei der Vermessung vorgenommen werden. Auf Wunsch kann jeder Fahrer einen direkten Vergleich beim OÖ-Verband beantragen. Fehlen originale Kotflügelverbreiterungen bei der Hinterachse wird auch bei der Breite nur die Hälfte der Kotflügelverbreiterungen (Vorderachse) gemessen.

Fahrzeuge die nicht den Anforderungen des OÖ-Cup entsprechen, weil sie z.B.

  • Lenkbremsen oder
  • eine gelenkte Hinterachse haben oder
  • nicht regulär messbar sind

dürfen 2017 an der Veranstaltung teilnehmen. Sie werden in den Gruppen entsprechend der Fahrzeugtype eingeteilt erhalten aber weder Punkte noch Pokale oder Preise. Eine eigene Wertung für Prototypen o.ä. ist nicht vorgesehen.

Zur rechtlichen Absicherung der Veranstalter wurde ein Dachverband gegründet, die Verbandsmitgliedschaft setzt keine weitere Vereinsmitgliedschaft voraus. Startberechtig sind nur noch Mitglieder des 4×4 OÖ-Cup Verbandes. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt € 5,- pro Kalenderjahr und ist bei der ersten Teilnahme zu entrichten.

Das Mindestalter für Fahrer ist das vollendete 16. Lebensjahr und für Beifahrer das vollendete 12. Lebensjahr. Bei minderjährigen Teilnehmern ist die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten erforderlich welcher bei minderjährigen Fahrern auch ausnahmslos als Beifahrer fungieren muss. Dies gilt auch außerhalb des Bewerbes im gesamten Gelände am Veranstaltungstag. Den Veranstaltern steht es jederzeit frei, ohne Angabe von Gründen, eine Nennung zurückzuweisen.

Am Veranstaltungstag ist „freies Fahren“ im Gelände untersagt. Jeder Starter ist in Eigenverantwortung verpflichtet, sein Fahrzeug in einem technisch einwandfreien Zustand zum Start zu bringen.

Die Regeln des Veranstalters sind unbedingt einzuhalten. Disziplinloses Verhalten kann den Ausschluss von der Veranstaltung nach sich ziehen, wobei kein Startgeld zurückerstattet wird. Über einen Ausschluss entscheidet ausschließlich die Jury.

Die Fehlerpunkte werden laut und deutlich während dem Durchfahren einer Sektion vom Gruppenleiter (= der/die jenige, der/die Fehlerpunkte aufschreibt), bekannt gegeben. Sofortiges Reklamieren beim Gruppenleiter ist jederzeit möglich. Sollte keine sofortige Einigung erzielt werden, steht jedem Starter das Recht des Protestes zu. Proteste müssen sofort nach Beendigung des Bewerbes, innerhalb von 15 Minuten beim Veranstalter eingereicht werden.

2.) Jury

Die Jury besteht aus 3 Personen und zwar aus einem Vertreter des veranstaltenden Clubs, dem Koordinator des O.Ö. Cup`s und dem amtierenden Gruppenleiter. Die Namen der Jury werden bei der Fahrerbesprechung bekannt gegeben.

3.) Nennung

Bei Nennung

  • bis spätestens Donnerstag vor der Veranstaltung 20:00 Uhr beträgt das Startgeld weiterhin € 30,-. Die Emailadresse und Telefonnummer für die Voranmeldung wird spätestens 7 Tage vor der Veranstaltung bekanntgegeben. Eine Zusage auf Facebook gilt nicht als Voranmeldung.
  • am Veranstaltungstag beträgt das Startgeld € 35,-

Die Startgelder bleiben für alle Bewerbe, egal wo sie stattfinden, gleich. Nennschluss ist bei jedem Lauf 08.30 Uhr. Fahrerbesprechung ist um 09.15 Uhr und gestartet wird pünktlich um 09.30 Uhr. Sollte ein Teilnehmer nicht rechtzeitig angemeldet und bei seiner Gruppe sein, werden für jede versäumte Sektion 50 Fehlerpunkte geschrieben. Bei der Nennung wird vom Starter ein Haftungsausschluss unterschrieben, in dem auch seine Mitgliedschaft im Dachverband bestätigt wird. Mit diesem erklärt er, dass er den Veranstalter für keinerlei Schäden – egal von wem und wodurch verursacht – haftbar macht. Gleichzeitig bestätigt er, dass er für alle durch ihn verursachten Schäden alleine haftet. Fahrzeug dürfen ausschließlich von angemeldeten Fahrern bewegt werden. Das gilt auch für Fahrten im Veranstaltungsgelände außerhalb der Sektionen. Beifahrer und mitfahrende Personen tun das auf eigene Verantwortung und sind vom Fahrer selbst darauf hinzuweisen.

Pro Fahrzeug sind maximal zwei Fahrer zugelassen. Sonderwünsche bei der Gruppeneinteilung können nur bei einem Doppelstart und Beifahrertausch berücksichtigt werden.

4.) Regeln

Es werden pro Meisterschaftslauf mindestens 9, maximal 12 Sektionen gebaut. Eine Sektion besteht aus einem Anfangs-, einem End- und dazwischen aus mindestens 3 Toren, die mit Indikatoren (an Stangen befestigte Beilagscheiben) belegt sind. Es ist auch zulässig maximal 2 Sektionen in beiden Richtungen befahren zu lassen. Dann zählt die Sektion als 2 individuelle Strecken (Sektionen). Bei den Klassen Eins und Zwei werden die Tore auf 210 cm gesteckt, bei den Klassen Drei und Vier auf 232 cm. Gestartet wird direkt beim Starttor. Ein Punkt vom Fahrzeug muss in der gedachten Linie vom Starttor stehen. Ziel ist es, möglichst in einem Zug vorwärts durch die Tore zu fahren, ohne die Indikatoren abzuwerfen. Es ist die gedachte Linie der Fahrspur einzuhalten.

Im Zweifelsfall, wie die gedachte Linie verläuft ist der Gruppenleiter zu befragen. Der Gruppenleiter ist verpflichtet, dem Fahrer vor Verlassen der gedachten Linie, laut und deutlich darauf aufmerksam zu machen. Beendet wird eine Sektion, wenn das Zieltor mit dem gesamten Fahrzeug durchfahren wurde. Eine Sektion darf während des gesamten Bewerbes nicht verändert werden. (Dh.: Es darf nicht umgesteckt werden, es dürfen keine Steine entfernt werden oder zusätzliche Hindernisse in die Sektion gelangen.)

Beim erstmaligen befahren einer Sektion durch die erste Gruppe, ist es dem Gruppenleiter vorbehalten, die Sektion oder Streckenabschnitte einer Sektion umzustecken, oder zu streichen, wenn es den ersten drei Starten nicht gelingt die Sektion komplett zu beenden. Der Jury bleibt es vorbehalten eine Sektion aus Sicherheitsgründen, bei Gefahr für Leib und Leben, auch zu einem späteren Zeitpunkt zu streichen.

5.) Fehlerpunkte

1 PunktMotor ausdurch HCF geteilt
3 Punkefür jedes Retourfahrendurch HCF geteilt
6 Punktefür eigene Hilfedurch HCF geteilt
8 Punktefür Abwurf des Indikatorsdurch HCF geteilt
14 Punktefür verändern der Linie (Stange wegnehmen)durch HCF geteilt
20 Punktebei Nichtbewältigen und Verlassen einer Sektionnicht durch HCF geteilt
50 Punktebei Verweigern oder Ausfallnicht durch HCF geteilt

Erläuterungen der Fehlerpunkte:

Im Zweifelsfall sollte immer für den Fahrer entschieden werden.

1 Punkt

Motor aus:
Auto abgewürgt, oder Motor abgestorben

3 Punkte

Retour fahren:
Ist, wenn sich Räder und/oder die Karosserie rückwärts bewegen, das alleinige Einlegen des Retourganges wird noch nicht als Retourer gewertet. Über minimale Rückwärtsbewegungen beim Anfahren liegt die Entscheidung beim Linesman.

Retour fahren wird erst durch die darauf folgende Vorwärtsbewegung beendet. Innerhalb eines Torabschnitts darf zwei Mal zurückgefahren werden. Das heißt, ein Torabschnitt muss spätestens im dritten Vorwärtsversuch durchfahren werden. Ein Torabschnitt gilt als durchfahren, wenn die Nabe der Hinterachse die Torlinie beidseitig passiert hat.

Retour gefahren darf bis zum Start Tor, jedoch höchstens bis die Nabe der Vorderachse die Startlinie erreicht. Werden bei der Retourfahrt bereits passierte Tore rückwärts durchfahren, wird pro Tor ein weiterer Dreier (Torliniendreier) addiert aber trotzdem nur als eine Retourfahrt gezählt. Rückwärts gilt ein Tor als durchfahren, wenn die Nabe der Vorderachse die Torlinie beidseitig passiert hat.

Die gedachte Linie ist beim Retour fahren weiterhin einzuhalten.

6 Punkte

Eigene und Fremd Hilfe:
Eigene Hilfe bedeutet, dass der Beifahrer aussteigen darf um händisch anzuschieben, zu ziehen, zu wackeln, etc. ACHTUNG: Darunter fällt auch das bloße Verlassen seiner Sitzposition (herumturnen, hinauslehnen, etc.)! Hat der Beifahrer das Fahrzeug verlassen, darf er bis zur Beendigung der Sektion nicht wieder einsteigen, sowie dem Fahrer Hinweise oder Zeichen geben. Er darf jedoch in einer Sektion mehrmals helfen. Für jeden weiteren Hilfeversuch werden 6 Punkte hinzugerechnet. Fremdhilfe von Zuschauern ist ebenfalls verboten.

Der FAHRER darf, aus Sicherheitsgründen, die Fahrerposition NICHT VERLASSEN.

8 Punkte

Abwurf des Indikators:
8 Fehlerpunkte werden gezählt, wenn der Indikator durch irgendwelche Fahrzeugteile, Hand oder Schmutz abgeworfen wird. Bei Abwurf durch Steine, Schmutz, zählen der jeweilige Torabschnitt, sowie das vorherige und nachfolgende Tor. Nicht erlaubt ist das Drücken der Torstange per Hand oder durch öffnen einer Tür um einen möglichen Abwurf zu vermeiden. Ist ein zweiter oder dritter Versuch für einen Torabschnitt von Nöten so werden auch diese Fehlerpunkte die man dabei macht zusammengezählt. Dies gilt in beiden Richtungen.

Torabschnitt
Ein Torabschnitt fängt bei der gedachten Linie eines Tores an und endet bei der nächsten gedachten Linie eines Tores. Ein Torabschnitt gilt erst dann als bewältigt, wenn das gesamte Fahrzeug die gedachte Linie passiert hat. Sollte der Indikator mit der Hand oder sonstigen Gegenständen, egal ob Vorwärts oder Rückwärts, abgeworfen werden, zählt dies auch als Fehlerpunkt. Werden beim retour fahren und beim erneuten Anfahrversuch weitere Indikatoren abgeworfen, werden auch diese Fehlerpunkte gezählt.

14 Punkte

Verändern der Linie oder frontaler Abwurf
Verändern der Linie

  1. Wenn sich ein Starter ein Tor entfernen lässt und dadurch die gedachte Linie vom ursprünglichem Streckenverlauf zu seinem Vorteil verändert. Es ist verboten das Start Tor zu entfernen. Das offensichtliche Entfernen einer Torstange bevor diese zu Bruch geht, zählt nicht dazu, ebenso ein Abwurf beim Retourfahren.

Frontaler Abwurf

Maßgeblich für diese Bewertung sind der Zeitpunkt des Abwurfes und die Reifenaußenkante der Vorderachse.

  1. Wenn durch die vordere Stoßstange ein Abwurf passiert und zu diesem Zeitpunkt die Vorderräder nicht in das Tor zeigen. (gedachte Linie der Fahrspur)
  2. Wenn das Tor mit der Lauffläche der Vorderräder umgestoßen wird.

Lauffläche innerhalb der Torstangen = 8 Punkte

Laufflächen frontal oder außerhalb = 14 Punkte

20 Punkte

Nichtbewältigen oder Verlassen einer Sektion:
Wenn der Starter in der Sektion offensichtlich nicht mehr weiterkommt. z.B.: durch stecken bleiben, aufsitzen, Auto defekt, etc. Nur das alleinige Einfahren beim Start Tor wird mit 50 Fehlerpunkten bewertet.

50 Punkte

Verweigern oder Ausfall:
Wenn der Starter die Sektion, aus welchem Grund auch immer, nicht befahren möchte. Wenn in einer vorangegangenen Sektion ein Defekt am Fahrzeug entstanden ist und die weiteren Sektionen nicht befahren werden können.

Die Fehlerpunkte werden am Ende durch den HCF geteilt. Die 20 und 50 Punkte werden nicht geteilt. Die Summe der gesamten Punkte ergibt das Endergebnis.

Die Sektionen sollten so schnell wie möglich bewältigt werden, um den Tagesablauf nicht unnötig zu verzögern. Der Gruppenleiter hat die Berechtigung, bei zu großem Zeitverlust die Sektion, für den Starter, als „nicht bewältigt“ (20 Punkte) zu bewerten.

6.) Reparaturbestimmungen

Jedem Teilnehmer steht eine Reparaturzeit von insgesamt 10 Minuten zu. Der Gruppenleiter entscheidet, ab wann die Sektion als „nicht bewältigt“ zu bewerten ist. Die Gruppe ist verpflichtet, diese Zeit zu warten. Dauert eine Reparatur länger, fährt die Gruppe ohne das unter Reparatur befindliche Fahrzeug weiter. Jede Sektion die auf Grund einer Reparatur nicht gestartet werden kann, wird als Ausfall (50 Punkte) gewertet. Ermöglicht ein Starter nach längerer Reparatur einen neuerlichen Start, ist das nur mehr in den verbleibenden Sektionen möglich. Versäumte Sektionen dürfen nicht in anderen Gruppen oder im Anschluss gefahren werden.

Aus Sicherheitsgründen sind Reparaturen und Reifenwechsel innerhalb einer Sektion verboten. Sollte jemand Aufgeben oder aus sonstigen Gründen nicht mehr weiterfahren, hat sich der Starter unmittelbar beim Veranstalter abzumelden, um nicht unnötig den Bewerb aufzuhalten. Bei Nichtbeachtung zieht dies eine Disqualifikation nach sich.

7.) Berechnung des HCF

Definitionen:

Fahrzeuglänge:von Stoßstange vorne zu Stoßstange hinten
Fahrzeugbreite:von Kotflügel vorne links zu Kotflügel vorne rechts (halber Kotflügel, wenn hinten keine sind)
Radstand:von Nabenmitte vorne zu Nabenmitte hinten, bei gerade eingeschlagen Rädern (Mittelwert beider Seiten)

Berechnung:

A = ( Länge – 303 ) / 100
B = ( Breite – 139 ) / 100 x 2,6
C = ( Radstand – 193 ) / 100 x 2,6
HCF = A + B + C + 2

Der HCF wird kaufmännisch auf zwei Kommastellen gerundet!

Beispiele:

Fahrzeug SUZUKI LJ 80
Länge 304 cm, Breite 145 cm, Radstand 195 cm
A = 304 – 303 = 1 / 100 = 0,010
B = 145 – 139 = 6 / 100 = 0,06 x 2,6 = 0,156
C = 195 – 193 = 2 / 100 = 0,02 x 2,6 = 0,052
HCF = 0,01 + 0,156 + 0,052 + 2 = 2,218
HCF = 2,22

Fahrzeug JEEP Cherokee
Länge 419 cm, Breite 179 cm, Radstand 256 cm
A = 419 – 303 = 116 / 100 = 1,160
B = 179 – 139 = 40 / 100 = 0,4 x 2,6 = 1,040
C = 256 – 193 = 63 / 100 = 0,63 x 2,6 = 1,638
1,160 + 1,040 + 1,638 + 2 = 5,838
HCF = 5,84

8.) Startergruppen

Bei Startgruppeneinteilung werden die Gruppenleiter von jedem Veranstalterclub gestellt. Es empfiehlt sich die Gruppen mit maximal 8 Fahrzeugen unterschiedlicher HCF`s zu gestalten.

Jeweils die Klassen 1 + 2 und auch die Klassen 3 + 4 werden in den Startgruppen gemischt.

9.) Einteilung der Fahrzeuge in die Klassen

Es gibt 4 separat zu wertende Klassen:

Klasse 1HCF1,00bis3,50
Klasse 2HCF3,51bis4,50
Klasse 3HCF4,51bis5,50
Klasse 4HCF5,51bisoffen

Die höchste zulässige Klasse für ein Fahrzeug ist abhängig von den originalen Abmessungen. Einteilung siehe nachfolgende Tabelle.

Ein Fahrzeug kann durch Veränderung der HCF relevanten Abmessungen in eine niedrigere Klasse gebracht werden, nicht jedoch in eine höhere als in der Tabelle angegeben. Die nachfolgende Fahrzeugliste wird sukzessive erweitert. Änderungen sind dem OÖ-Verband jederzeit vorbehalten.

Fahrzeuge die nicht in der Auflistung erfasst sind müssen beim OÖ-Verband angefragt werden.

Klasse 1Klasse 2Klasse 3Klasse 4
Jeep CJ-2ADaihatsu RockyIsuzu TrooperJeep Cherokee XJ
Jeep CJ-3AJeep CJ-5Jeep CJ-7Jeep Grand Cherokee WJ
Jeep CJ-3BJeep CJ-6Jeep Wrangler JeepGrand Cherokee ZJ
Jeep CJ-4Lada NivaJeep Wrangler TJ kurzJeep Wrangler JK
Jeep M38 WillysSuzuki JimnyJeep Wrangler YJMitsubishi Pajero lang
Suzuki JY413Suzuki SJ 413 langMitsubishi Pajero kurzNissan Terrano lang
Suzuki LJ 80Suzuki VitaraNissan Terrano kurzToyota Landcruiser lang
Suzuki SamuraiPuch G kurz
Suzuki SJ 410Toyota Landcruiser kurz

Für Side by Side liegen noch keine aktuellen Masse vor. Klasseneinteilung laut Vermessung.

10.) Pokale und Urkunden

Bei den Meisterschaftsläufen erhält jeder Teilnehmer, der nicht ausgeschlossen wurde, eine Urkunde mit seiner Platzierung. Die ersten Drei jeder Klasse erhalten einen Pokal.

Bei der Jahressiegerehrung werden für die ersten zehn Starter, jeder Klasse, Urkunden mit der jeweiligen Platzierung ausgestellt. Die 3 jahresbesten Starter jeder Klasse erhalten Pokale und für die jeweiligen Klassensieger werden zusätzlich Sachpreise zur Verfügung stehen.

Nachsenden von Urkunden bzw. Pokalen ist nicht vorgesehen.

11.) Jahreswertung

Für die Jahreswertung werden folgende Meisterschaftspunkte vergeben:

1. Platz15 Punkte
2. Platz12 Punkte
3. Platz10 Punkte
4. Platz8 Punkte
5. Platz7 Punkte
6. Platz6 Punkte
7. Platz5 Punkte
8. Platz4 Punkte
9. Platz3 Punkte
10. Platz2 Punkte
11. Platz1 Punkt
ab 12. Platz0 Punkte

Für die Jahreswertung wird jeder Lauf gewertet, wobei die 2 schlechtesten Läufe Streichresultate sind. Urkunden werden nur bis zum 10. Platz je Klasse ausgestellt.

Für den Jahressieg entscheiden die meisten Punkte. Bei Punktegleichheit, zählen die meisten Streichpunkte, dann die meisten Teilnahmen in der Saison, dann die meisten Siege, dann die meisten 2. Plätze, dann die meisten 3. Plätze und so weiter. Besteht dann noch immer Gleichstand entscheidet die Punktesumme der Laufergebnisse.

Die Meisterschaftsstände und Ergebnislisten, nach Klassen sortiert, werden unter der Homepage

veröffentlicht.

Die Veranstalter behalten sich das Recht vor, Terminänderungen oder Streichungen von Läufen aufgrund unvorhersehbarer höherer Gewalt, ohne Entschädigung gegenüber Startern, Organisatoren oder Sponsoren vorzunehmen.

Bei Fragen oder Unklarheiten steht euch gerne
Jungreithmaier Robert (Präsident 4×4 OÖ-Verband) zur Verfügung.

+43 664 5105681 oder jurob@a1.net